.

Deutscher Zahnarzt in Rom will mit dem Verkauf von Kunst interreligiöse Kinderdörfer bauen

Michael Schmitz ist Zahnarzt in Rom. Zwar kann er auch schon mit diesem Dienst vielen Menschen Gutes tun, aber das reichte ihm nicht. Eines Tages kam ihm eine Idee, wie er sich noch mehr einsetzen könnte, besonders für Kinder anderer Länder. Clemens Behr stellt den findigen Zahnarzt und sein Projekt vor.

In die Projektidee von Michael Schmitz sind viele seiner Hobbies eingeflossen. Zum Beispiel ist er Kunstliebhaber.
1 0:27 "Die Idee ist, die Kunst zu sammeln und sie dann teils zu versteigern oder übers Internet zu verkaufen. Und der Ertrag geht in eine Schweizer Stiftung, die denn Sinn hat, möglichst viele Kinderdörfer in der Welt zu gründen. Das erste wird entstehen in .. in Südafrika. Dort soll eben das Pilotprojekt entstehen."
Weitere sollen später folgen. Da bei Michael Schmitz Vertreter verschiedenster Botschaften auf dem Zahnarztstuhl sitzen, hat er bereits Kontakte zu vielerlei Ländern knüpfen können.
2 0:23 "Die südafrikanische Regierung hat in Aussicht gestellt, uns ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Das muß sehr groß sein, weils kein Waisenhaus im klassischen Sinn sein soll, sondern kombiniert werden mit Safari Lodge. Hab überlegt, dass man den Kindern nicht nur Zuhause bietet, sondern auch Ausbildung, dass sie Zukunft haben."
Eine weitere Besonderheit der Waisenhäuser soll die interreligiöse Ausrichtung sein. Sowohl die Kinder, die aufgenommen werden, können verschiedenen Glaubensrichtungen angehören wie auch ihre Erzieher. Großes Vorbild in dieser Hinsicht sind für Michael Schmitz die Bemühungen des Papstes, Vertreter vieler Religionen zusammenzubringen.
3 0:13 "Ich möchte mich den Bemühungen des Heiligen Vaters, die er in Assisi spektakulär aufgenommen hat, möchte mich dort einordnen und versuchen, meinen Beitrag im Kleinen dazu zu bringen, das die Welt etwas friedlicher ist."
Noch ensteht das Projekt im Kopf und im Computer. Aber viele Künster hat Michael Schmitz schon dafür begeistern können. Auf der letzten Biennale in Venedig hat er einen sogenannten Kinderbaum aufgestellt und damit für seine Idee geworben. Daraufhin haben andere Künstler ihm versprochen, ein Kunstwerk beizusteuern. Um das Projekt bekannter zu machen, will er noch ein weiteres Hobby einsetzen.
5 0:21 "Für ein solches Projekt brauchen wir sehr viel Kunst. Hubschrauber .. Und dort für diese Kinderdorfprojekt werben."
Um möglichst viele Leute über sein Projekt zu informieren, entsteht ein Internetportal mit der Adresse www. kinderbaum. org. Darin will Michael Schmitz die Kunstwerke zeigen und anbieten. Er will darin aber auch die finanziellen Einkünfte und Ausgaben für alle transparent machen.
4 0:22 "Aufgrund des Portals hoffen wir, dass viele Menschen und helfen, in dem sie Kunstwerke spenden. Nicht nur hochpreisige Kunst, sondern wär wunderschön, wenn Kinder Bilder malen und sie uns schicken, sie gemeinsam veräußert werden können und dann auch Beitrag liefern können, Kinderdorf Wirklichkeit werden zu lassen."


Global Heli Art Tour Video


Annual review
Click here
 
We thank BENETTON



Click here to help us with YOUR company


Kinderbaum Foundation - All rights reserved.
powered by LEV Inform & Co.